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Pfarrhaus

  • Ort des Wohnens
  • Ort der Seelsorge und der Präsenz
  • Ort des partnerschaftlichen Miteinanders

Unser Pfarrhaus ist ein Ort des Wohnens für meine Pfarrhaushälterin Elisabeth Harrer und für mich Pfarrer Richard Distler. Das Pfarrhaus ist Lebensraum und Heimat für die Menschen, die hier wohnen. Zur Heimat gehört Gemeinschaft, Mitteilen, Zuhören, sich miteinander freuen und für einander da sein, Konflikte aushalten und austragen, in Beziehung leben.
Als Pfarrer habe ich hier mein Amtszimmer, wo ich meine Büroarbeiten erledige, mit Mitarbeiter/innen Gespräche führe, lese und studiere und mich auf meine nächsten Aufgaben vorbereite. Auch das wöchentliche Teamgespräch mit dem Seelsorgeteam sowie Sitzungen mit Gremien der Pfarrei finden im Pfarrhaus statt.
Grundlage unseres gemeinsamen Weges ist das geistliche Leben, das gemeinsames Beten am Morgen, die tägliche Eucharistiefeier und Gespräche über das Sonntagsevangelium. Auf dieser geistlichen Basis können wir uns dann auch austauschen über seelsorgerliche Fragen und über Aufgaben in der Pfarrei.
So ist für mich unser Pfarrhaus ein echtes Zuhause, wo ich mich immer wieder erholen kann und wo ich menschlich und geistlich beheimatet bin.

Mein Dasein als Pfarrhaushälterin und mein Wirken für den Pfarrer, aber auch für die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, ja für die Pfarrgemeinde halte ich für wichtig. Es liegt viel auch an mir, wie die Lebens- Wohn- und Esskultur, die Atmosphäre, das Klima im Pfarrhaus ist.
Dass der Sonntag, die Feste im Kirchenjahr nicht nur im Gottesdienst gefeiert werden, sondern sich in Gemeinschaft auch mit dem Kaplan beim Mittagsmahl fortsetzen, sind selbstverständlich. Intensive Gespräche am Mittagstisch gehören dazu.
Auch ein Pastoralpraktikant, der sich in 2 Jahren in der Pfarrei auf die Priesterweihe vorbereitet, lebt teilweise im Pfarrhaus mit.
Bei aller Arbeit im Haus und Garten möchte ich offen sein für das was im Moment wichtig ist. Das kann ein Gespräch, ein Besuch oder eine Mitarbeit sein.
Wenn die Mitarbeiter/innen nach Hause gehen, das Pfarrbüro geschlossen ist, bin ich im Pfarrhaus präsent mit kleinen Diensten, an Haustür und Telefon.
Ich erfahre meinen Beruf als Berufung, finde ihn schön, und vielseitig, kann selbständig arbeiten, komme mit vielen Menschen in Kontakt und kann so als Frau in der Kirche gut mitdenken, mitplanen und mitarbeiten.



Katholische Pfarrei "Zu Unserer Lieben Frau", Neumarkt / Opf., "Mariä Aufnahme in den Himmel"
Hofplan 3, 92318 Neumarkt, Tel. 09181/1692, Fax. 09181/1546, e-mail: hofkirche.nm@bistum-eichstaett.de